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Textilveredlung 2000

Textilveredlung Inhaltsverzeichnis-Seite der SVTC



Ausgabe 1/2 2000 - Inhaltsverzeichnis


1
3
Editorial
Danny L. Bernheim: Vielen Dank und viel Erfolg
Andrea Böhringer: Willkommen
6 Biotechnische Verfahren - Ökonomische und ökologische Vorteile
Anhand einer Wirtschaftlichkeitsanalyse wird aufgezeigt wie durch den Einsatz Biotechnischer Verfahren, Kosten eingespart werden kann. Dies wird demonstriert an zwei verschiedenen Methoden zur Entfernung von Restperoxid aus baumwollhaltigem Material (Dipl.-Ing (FH) Marlene Etschmann, Dipl.-Kfm. Peter Gebhard, Dr. Dieter Sell).
Die Textilveredlungsindustrie ist durch hohen Energie- und Ressourcenverbrauch und zeitintensive Produktionsprozesse charakterisiert. Deshalb können produktionsintegrierte biotechnologische Verfahren hier in besonderem Masse dazu beitragen, Energie und Wasser zu sparen, Emissionen zu vermindern sowie die Prozesse und somit die Durchlaufzeiten zu verkürzen. Verfahrensänderungen - weg von einem chemischen, hin zum biotechnischen Prozess - kann den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung deutlich senken, ohne dass dazu technisch und finanziell aufwendige Investitionen nötig wären. Die Arbeitsgruppe der Bioverfahrenstechnik Dechema e.V. hat zwei verschiedene Methoden der Entfernung von Restperoxid aus baumwollhaltigen Material, das mit Wasserstoffperoxid gebleicht worden war, verglichen.
(keine Literaturhinweise)
12 Farbrezeptierung heute - Fortschritte in der Farbrezeptberechnung
Die Praxis zeigt, dass es, trotz der industriellen Farbmessung, meist mehrerer Färbungen und Korrekturen bedarf, um eine neue Farbe optimal einzustellen. Ein "selbstlernendes" Berechnungssystem kann helfen Laborfärbungen auf ein Minimum zu reduzieren (Dipl.-Ing. (FH) B. Schick)
Die Farbrezeptberechnung mit Hilfe von Farbmetriksystemen ist in der Textilindustrie bereits seit den 70er Jahren weit verbreitet; die Notwendigkeit des Einsatzes von Farbmetriksystemen und deren kommerzieller Nutzen sind heutzutage in der Textilindustrie unumstritten. Die Praxis zeigt jedoch, dass es auch heute noch bei Erstrezepturen meist mehrere Färbungen und Korrekturen bedarf, bis die neue Farbe optimal eingestellt ist.
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
19 Von der Praxis für die Praxis - Der Einkauf von Stickmaschinen-Nadelöl ist Chefsache
Bei den Stickmaschinen beeinflusst die Schmierung der Maschine ihre Leistungsfähigkeit. Daher ist die richtige Auswahl des Schmieröls für den Stricker sehr wichtig. Wie wichtig es für den Veredler werden kann, zeigt dieses Interview das Andrea Böhringer mit Peter Schellenberg geführt hat.
Die Diskussion über Schmieröle, die bei der Herstellung von Maschenwaren, auf den Strickmaschinen eingesetzt werden, ist hoch aktuell. Vor dem Hintergrund strengerer Umweltschutzbestimmungen werden neben den Forderungen nach verbesserten Gebrauchseigenschaften, die ökologischen Parameter immer wichtiger. Bei den Strickmaschinen beeinflusst die Schmierung der Maschine ihre Leistungsfähigkeit. Daher ist die richtige Auswahl des Schmieröls für den Stricker sehr wichtig. Wie wichtig es für den Veredler werden kann zeigt das Interview das Andrea Böhringer mit Peter Schellenberg geführt hat.
(keine Literaturhinweise)
23 Jeans - das blaue Phänomen - Teil 2
Ein umfassender Überblick von der Historie (1. Teil TV 11/12) bis zu modernen Herstellungs- und Weiterverarbeitungsverfahren. Teil 2: Weiterverarbeitung (Dipl. Ing. (FH) H. Essel).
Mit einem umfassenden Überblick über die Jeans, ihre Geschichte, Produktionsphasen vom Garn zur Rohhose, wurde in der Textilveredlung 11/12, 1999 begonnen. Im 2. Teil nun steht neben der Konfektion, die Weiterverarbeitung der Jeans im Vordergrund.
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
28 Textilveredlung in der Antike - Teil 2
Dipl.-Ing. (FH) H. Vogler)
Das Wissen über die Entwicklungsgeschichte von Textilien und darüber wie unsere Vorfahren diese sowohl aus tierischen Materialien wie Wolle und Seide, als auch aus pflanzlichen Fasern wie Flachs und Baumwolle herstellten, beruht auf archäologischen Funden. Diese stellen den ersten "Veredlern" ein hohes Mass an handwerklichen Fertigkeiten aus. Entbasten der Seide, Schlichten und Entschlichten sowie Walken, Rauhen, Scheren war unseren Vorfahren bekannt. Interessant ist hier z.B. auch die Tatsache, dass man sich in China bereits in der Zeit zwischen dem 2. Und 6. Jahrhundert n. Chr. mit dem wasserabweisenden Ausrüsten beschäftigte.
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
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42 Tagungskalender, Aus- und Weiterbildung


Ausgabe 3/4 2000 - Inhaltsverzeichnis

1 Editorial
Prof. Dr. Joachim Hilden: Ökologie 2000
4 Chemie im Kleiderschrank oder: der Sturm im Wasserglas
Die Medien entdeckten in den späten 80er jahren die Textilien und rückten sie mit schlagkräftigen Überschriften in die vorderste Front des Verbraucherinteresses. Angesichts der zunehmenden Verunsicherung der Bevölkerung, die den Kleiderschrank als Quelle für Allergien bis hin zum Krebs endeckt haben, ist es wichtig zwischen Fiktion und Fakten zu unterscheiden (Dr. Dietrich Frahne).
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
11 Neue und verbesserte Techniken in der Abwasserbehandlung
Vorgestellt werden weiterentwickelte und neue Abwassertechnologien aus den Bereichen Schlichtemittelrückgewinnung und Abwasserentfärbung durch Ultrafiltration oder Membrantechnik (T. Stegmaier, J. Janitza, T. Schäfer, J. Trauter).
In der wasser- und abwasserintensiven Textilveredlungsindustrie werden in verstärktem Mass Reinigungstechniken favorisiert, die es erlauben, das gereinigte Abwasser und möglichst auch die darin enthaltenen Wertstoffe in den Produktionssprozess zurückzuführen. Für die Trennung von Stoffgemengen eignen sich in besonderem Masse Membranverfahren, wie z.B. die Schlichtemittelrückgewinnung über die Ultrafiltrationsstechnik. Dieser Beitrag zeigt Weiterentwicklungen auf und beschreibt die Erfahrungen, die mit mehreren Klein- und Grossanlagen für die Abwasseraufbereitung, in der Praxis gemacht wurden.
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
21 Ökonomie kontra Ökologie: Ein Naturgesetz?
Bis vor einigen Jahren war es kaum möglich, Abluftreinigungsanlagen wirtschaftlich zu betreiben, weil diese Anlagen entweder einen extrem hohen Energieverbrauch, einen sehr hohen Wasserverbrauch oder einen hohen Wartungsaufwand benötigten. Inzwischen gibt es Systeme, die durch Wärmerückgewinnung und Verringerung des Wartungsaufwandes die Gesamtenergiekosten reduzieren (Helge Freiberg).
Bis vor einigen Jahren war es kaum möglich, Abluftreinigungsanlagen wirtschaftlich zu betreiben, weil diese Anlagen entweder einen extrem hohen Energieverbrauch (thermische Nachverbrennungsanlagen), einen sehr hohen Wasserverbrauch (Abluftwäscher oder Kühlen/Filtern) benötigten. Der einschlägigen Industrie ist es durch konsequente Entwicklungsarbeit in den letzten Jahren gelungen, alle drei Reinigungssysteme wirtschaftlich zu betreiben, wobei insbesondere bei dem System Kühlen/Filtern durch geschickte Wärmerückgewinnung und Verringerung des Wartungsaufwandes erreicht wurde, zu geringeren Gesamtergiekosten im Textilveredlungsbetrieb zu kommen als beim Betrieb ohne die Abluftreinigungsanlagen.
(Keine Literaturangaben)
25 Leitfaden zur EU-Öko-Audit-Verordnung
Das TFI hat in einem Gemeinschaftsprojekt mit zwei Unternehmen eine branchenspezifische Interpretation der Öko-Audit-Verordnung erarbeitet. Enstanden ist ein Leitfaden für mittelständische Unternehmen zur Umsetzung dieser Verordnung in den Betrieben (C. Finetti, Dr. E. Schröder, J.C. Winkler).
1993 wurde von der Europäischen Gemeinschaft die EU-Öko-Audit-Verordnung erlassen. Diese Verordnung bezieht sich auf alle Branchen und enthält daher nur sehr wenige konkrete praktische Anleitungen für die Textilindustrie. Das TFI hat in einem Gemeinschaftsprojekt mit zwei Unternehmen eine branchenspezifische Interpretation der Öko-Audit-Verordnung erarbeitet. Entstanden ist ein Leitfaden, der in diesem Beitrag vorgestellt wird.
(keine Literaturangaben)
28 Jeans - das blaue Phänomen - Teil 3
In diesem Teil: Jeans - das blaue Phänomen werden Effekte, die z.B. durch Stone-Washed-Finish möglich sind, vorgestellt (Dipl. Ing. (FH) H. Essl).
Die Denim-Ausrüstung umfasst u.a. die Krumpfausrüstung, Sanforset-Verfahren, Flüssig-Ammoniak-Verfahren und Permanet-Press-Verfahren. Als "Stone-Washed-Finish" wird beim Denim das verwaschene Aussehen des indigogefärbten Gewebes bezeichnet, und darum geht es in dem 3. Teil: Jeans - das blaue Phänomen.
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
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41 Tagungskalender, Aus- und Weiterbildung


Ausgabe 5/6 2000 - Inhaltsverzeichnis

1 Editorial - Zündstoff(e)
Andrea Böhringer, Chefredaktorin
4 Brennbarkeit von Textilien
Am 23. März 2000 fand die 6. EMPA-Textiltagung statt. Thema war: Brennbarkeit von Textilien.Die acht Referate befassten sich mit den Bereichen: Gesetzgebung und Prüfmethoden, Angebot an schwerbrennbaren Textilien, Gefahren und möglicher Schutz vor diesen Gefahren (Andrea Böhringer).
Textilien konnen sich je nach Faserart, Konstruktion und Ausrustung gegenuber einer Zundquelle sehr unterschiedlich verhalten. Oft ist zudem nicht klar, welche Anforderungen bezuglich des Brennverhaltens in einem bestimmten Anwendungsgebiet gelten und wie sie erfullt werden konnen. Die Referate, die auf der 6. EMPA-Textiltagung zu diesem Thema gehalten wurden, sollten mehr Klarheit schaffen und neben dem Angebot an schwer entflammbaren Textilien auch aufzeigen, was fur Gefahren von Textilien ausgehen konnen.
(Keine Literatur)
10 Textilien und Brandschutz - Status und Perspektive
Die gesetzlichen Vorschriften zur Brennbarkeit von Textilien haben sich in den verschiedenen Ländern ganz unzterschiedlich entwickelt. Es ist aber festzustellen, dass Vorschriften und Prüfverfahren zunehmend internationalisiert werden. Der Wechsel zu harmonisierten Verfahren wird neue Anforderungen an Textilien und zusätzlichen Prüfaufwand mit sich bringen (Dr. Jürgen Troitzsch).
Die gesetzlichen Vorschriften zur Brennbarkeit und zum Brennverhalten von Textilien haben sich in den verschiedenen europaischen Landern und auch weltweit ganz unterschiedlich entwickelt. Dennoch ist festzustellen, dass Vorschriften und Prufverfahren bezuglich Brennverhalten von Textilien zunehmend internationalisiert werden. So werden ISO- und vor allem EN-Normen die bisher noch gebrauchlichen nationalen Normen flachendeckend ersetzen. Dies gilt besonders bei Textilanwendungen im Bauwesen und bei Schienenfahrzeugen. Der Wechsel zu harmonisierten Verfahren wird neue Anforderungen an Textilien und damit einen zusatzlichen Prufaufwand mit sich bringen.
(Keine Literatur)
16 Formaldehyd-freie Hochveredlung mit Polycarbonsäuren
Aufgrund der schon lang andauernden Diskussion über Formaldehyd in der Textilindustrie wird intensiv nach formaldehyd-freien Alternativen gesucht. Neben der Anwendung von DHDMI rücken Polycarbonsäuren als mögliche formaldehyd-freie Vernetzer in den Mittelpunkt des Interesses (Dr. Christian Schramm).
Aufgrund der schon lang andauernden Diskussion uber Formaldehyd in der Textilindustrie wird intensiv nach formaldehyd-freien Alternativen gesucht. Neben der Anwendung von DHDMI rucken die Polycarbonsauren als mogliche formaldehyd-freie Vernetzer in den Mittelpunkt des Interesses. Die Effektivitat dieser Hochveredlungschemikalien konnte berits anhand zahlreicher Untersuchungen aufgezeigt werden.
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
22 Puppen schwitzen für das Wohlbefinden des Menschen
Dr. Traugott Zimmerli ging nach 25jähriger Mitarbeit bei der EMPA St. Gallen in den Ruhestand. In seinem Abschiedsreferat berichtete er über die spektakuläre Entwicklung - die schwitzende, bewegliche Puppe namens SAM - (Arthur Barthold).
Ende letzten Jahres ist Dr. Traugott Zimmerli nach 25jahriger Mitarbeit bei der EMPA St. Gallen in den Ruhestand getreten. Dr. Zimmerli, der sich in den letzten Jahren intensiv mit Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der bekleidungsphysiologischen Prufungen beschaftigt hat, liess es sich nicht nehmen, in einem illustrativen Abschiedsreferat uber eine geradezu spektakulare Entwicklung - die schwitzende, bewegliche Puppe namens SAM - zu berichten.
(Keine Literatur)
25 Technische "Knowledge Base" für die internationale Textilindustrie
Die Technik-Datenbank "Texdata" wurde jetzt um den Bereich "Farbstoffe und Textilhilfsmittel" erweitert. Damit bietet sie bei anstehenden Investitionen in der Textilindustrie den Entscheider umfassende Informationen (Jürgen Lamsfuss).
Im Oktober 1998 ging www.texdata.com ins Netz. Nach nur knapp 20 Monaten ist diese permanent im Ausbau befindliche 5-sprachige Technik-Datenbank als zentraler Informationspool fur die internationale Textilindustrie bereits nicht mehr wegzudenken. Anfangs nur mit dem Fokus auf Textilmaschinen, wurde Texdata jetzt um den Bereich "Farbstoffe und Textilhilfsmittel" erweitert.
(Keine Literatur)
28 Die Seide - Legenden und Fakten zur Geschichte eines exklusiven Fasermaterials
Schon immer hat die Seide die Phantasie der Menschen beflügelt. Dies belegt die grosse Zahl der Legenden, die es über dieses edle Material gibt. Neue wissenschaftliche Fakten belegen: Es steckt viel Wahrheit in diesen Legenden (Dipl.-Ing. Herbert Vogler).
Um die Seide, deren Ursprung klar China zuzuordnen ist, rankt sich eine grosse Zahl von Legenden, sowohl um die Entdeckung der Seide als auch um die Verbreitung der Serikultur uber China hinaus. Laut Volksmeinung beinhalten Legenden einen wahren Kern und bei den Legenden um die Seide hat die moderne Forschung einen wesentlichen Beitrag zum Herausfiltrieren dieses wahren Kerns geleistet.
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
37 Magazin inkl. SVTC-Nachrichten
49 Tagungskalender, Aus- und Weiterbildungskurse


Ausgabe 7/8 2000 - Inhaltsverzeichnis

1 Editorial - Kann eine Faser, ein Textil, "smart" also schlau sein?
Andrea Böhringer, Chefredaktorin
4 Smart Fibers: Einsatz und Entwicklungstrends
Seit sich auf dem Markt atmungsaktive wasserdichte Textilien durchgesetzt haben, zielen die Hersteller darauf ab weitere Produkte mit neuen, praktischen Eigenschaften für den Anwender auf den Markt zu bringen. Durch die Entwicklungen "Smarter"-Fasern mit kreativen Eigenschaften eröffnen sich neue Anwendungsgebiete (B. Wagner, W. Nüesch).
Seit sich auf dem Markt atmungsaktive wasserdichte Textilien durchgesetzt haben, zielen die Hersteller darauf ab weitere Produkte mit neuen, praktischen Eigenschaften für den Anwender auf den Markt bringen. Mit Hilfe von Entwicklungen smarter Fasern sollte es möglich sein neue Anwendungsgebiete zu finden. Ziel dieses Beitrages ist es, möglichst viele Ideen zu vermitteln, wo faserige Gebilde mit kreativen Eigenschaften gefragt sind.
(Keine Literatur)
10 Hygienisch wirkende Garne durch den Einsatz von Chitosanfasern
In diesem Beitrag wird ausgeführt, wie man durch den Einsatz von antimikromiell wirkenden Chitosanfasern eine toxikologisch unbedenkliche hygienische Textilausrüstung erzielen kann. Die Chitosanfasern werden mit Baumwollfasern gemischt und Mischfasergarne ausgesponnen. Dabei erhält man eine hygienische Wirksamkeit der Garne (C. Knobelsdorf, K.-P.Mieck).
Es wird gezeigt, wie man durch den Einsatz von antimikromiell wirkenden Chitosanfasern eine toxikologisch unbedenkliche hygienische Textilausrüstung erzielen kann. Die Chitosanfasern werden mit Baumwollfasern gemischt und Mischfasergarne ausgesponnen. Die Beimischung von 10% Chitosanfasern reicht aus, um eine hygienische Wirksamkeit der Garne zu bewirken. Die Wirkung ist über 20 Wäschen permanent. (Dipl.-Chem. Carmen Knobelsdorf, Dr.-Ing. Klaus-Peter Mieck, Tühringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (D).
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
16 Neuartige permanente Hydrophobausrüstung
Vorgestellt wird eine dauerhafte und damit waschbeständige Fixierung von Molekülen mit hydrophilen Endgruppen und einem hydrophoben Molekülteil auf unterschiedlichen Fasermaterialien (H.-J. Buschmann, H. Fink, E. Schollmeyer).
Es wird eine neuartige Methode zur Hydrophobausrüstung von textilen Materialien untersucht. Eine dauerhafte und damit waschbeständige Fixierung von Molekülen mit hydrophilen Endgruppen und einem hydrophoben Molekülteil (Bolaamphiphilen) ist auf unterschiedlichen Fasermaterialien möglich. Dies führt zu einer Hydrophobierung der Faseroberfläche. Zudem wird die Wasserdampfdurchlässigkeit des Gewebes durch die Anwesenheit der Bolaamphiphile auf der Faseroberfläche nicht beeinträchtigt (H.-J. Buschmann, H. Fink, E. Schollmeyer).
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
19 Bestimmung der Beständigkeit von Textilien gegen Mikroorganismen
Im Technischen Komitee 248 der CEN bearbeitet eine Arbeitsgruppe Testmethoden zur Bestimmung der Beständigkeit von Textilien gegenüber Mikroorganismen. Hierzu gehörte die Bestimmung der Widerstandsfähigkeit zellulosischer Textilien gegenüber Mikroorganismen, Beurteilung des Einflusses von Schimmelpilzen und die Bestimmung der antibakteriellen Wirkung der eingesetzten Wirkstoffe (A. Barr, A. Köble, D. Wolber, P. Raschle).
Im Technischen Komitee 248 (Textil) der CEN bearbeitet die Arbeitsgruppe 13 Testmethoden zur Bestimmung der Beständigkeit von Textilien gegenüber Mikroorganismen. Hierzu gehörte die Bestimmung der Widerstandsfähigkeit zellulosehaltiger Textilien gegenüber Mikroorganismen, Beurteilung des Einflusses von Schimmelpilzen und die Bestimmung der antibakteriellen Wirkung der antibakteriellen Wirkstoffe (A.Barr, A. Köble, D. Wolber, P. Raschle).
(Keine Literatur)
21 Energietransmissionsfunktionen von architektonischen Sonnen-Schutztextilien
Welcher Sonnenschutz ist besser, welches Material ist effizienter? Fragen deren Beantwortung nicht nur Architekten interessiert. Die Effizienzkriterien der WschVO ermöglichen einen groben Vergleich. Damit stellt sich die Frage nach zukünftiger Messungen und Norumung (R. Bäckmann).
Welcher Sonnenschutz ist besser, welches Material ist effizienter, ist innen- oder aussenliegender Sonnenschutz günstiger? Fragen deren Beantwortung nicht nur Architekten interessiert. Die Effizienzkriterien, eingesetzter Materialien werden in der Norm WschVO aufgeführt und ermöglichen einen groben Vergleich. Damit stellt sich die Frage nach zukünftigen Messungen und Norumungen der Energietransmissionsfunktion für Sonnenschutztextilien (R. Bäckmann).
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
30 Magazin inkl. SVTC-Nachrichten
40 Tagungskalender, Aus- und Weiterbildungskurse


Ausgabe 9/10 2000 - Inhaltsverzeichnis

1 Editorial - Imagebildung tut Not
Prof. Dr. Joachim Hilden, Redaktioneller Beirat
4 Fertigartikelorientierter Einsatz von Textilweisstönern
Selbst fachgerecht gebleichte und gut gewaschene Weissware hat oft noch einen leichten Gelbstich. Um diesen Gelbton, den man auch als Blaudefekt bezeichnen kann, zu kompensieren, wurde früher in den Färbereien ein Bläuungsfarbstoff verwendet. Im Laufe der Zeit wurden neben "Weisstönern" für Zellulosefasern auch andere, für spezielle Einsatzgebiete, z.B. Synthesefasern, besonders geeignete Marken entwickelt, wie die in diesem Beitrag vorgestellten Weisstöner für Polyamid und Fasermischungen mit Polyamid K.-H. Drenker).
(Keine Literaturangaben)
11 Innovatives Einbad-Färbeverfahren für Polyester-Zellulosefasermischungen
Aus ökonomischen und ökologischen Gründen ist immer wieder versucht worden, ein einbadiges Färbeverfahren für Polyester-Zellulosefasermischungen zu entwickeln. Die unterschiedlichen färberischen Eigenschaften beider Fasern erschweren jedoch das Färben in einem Bad erheblich. Die zuverlässigste Möglichkeit war bisher ein Zweibadverfahren. In diesem Beitrag wird ein Einbad-Färbeverfahren vorgestellt, welches reproduzierbare Ergebnisse ermöglicht (P. Galafassi, E. Miosga).
(Keine Literaturangaben)
16 Applikation und Eigenschaften von Verdickermischungen im Reaktivdruck
Die rheologischen Eigenschaften von Alginat, Polyacrylat und einer Mischung wurde bestimmt und mit den Druckergebnissen korreliert. Es kann gezeigt werden, dass die Verdickermischung ein Eigenschaftsprofil aufweist, welches zwischen Alginaten und synthetischen Verdickungsmitteln liegt. Dies äussert sich sowohl in den rheologischen Eigenschaften als auch in den erzielbaren Druckergebnissen sowie in der hohen Farbtiefe der Druckmuster. Über dies hinaus kann die biologische Verträglichkeit dieser Systeme aufgezeigt werden (Sonja Šostar, R. Schneider).
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
22 Welche Farbe hatte der antike Purpur?
Der antike oder typische Purpur war der angesehenste und wertvollste Farbstoff der Antike. In fast jeder der damaligen Hochkulturen im Mittelmeerraum war die Kunst des Purpurfärbens bekannt. Welche Farbe hingegen der antike Purpur selbst hatte, über diese Frage sind in der Vergangenheit bereits einige Untersuchungen gemacht worden. Ergänzend dazu umfasst dieser Beitrag insbesondere die chemischen Vorgänge und deren Einfluss auf Farbton und -intensität (P. Imming, M. Zentgraf, I. Imhof, Philipps-Universität Marburg).
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
25 3-dimensionale Strömungsberechnungen im Färbeapparat
Für einen Färbeprozess gilt generell die Forderung, bei hoher Verfahrenssicherheit eine egale, mustergetreue und dem Anforderungsprofil des Kunden entsprechende echte Färbung zu erzielen. Der Einsatz komplexer 3-dimensionaler Strömungssimulationsoftware führt zu einem Verständnis der Strömung und des Flottentransports an jeder Stelle des durchströmten oder umströmten Objektvolumens im Färbeapparat (E. Cleve, E.Bach, E. Schollmeyer Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West e.V., D-47798 Krefeld)
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
30 Nässeschutz im Berufsbekleidungsbereich
Regenschutzbekleidung muss primär den Körper vor von aussen kommender Feuchtigkeit schützen. Es gibt heute sehr viele verschiedene Materialien, die von sich behaupten, nicht nur regendicht zu sein, sondern auch die bei stärkerer körperlicher Aktivität anfallende Feuchtigkeit möglichst ungehindert nach aussen zu transportieren. Dieser Spagat von Schutz und Physiologie ist nicht immer leicht zu realisieren, und sehr oft bleibt das eine oder andere Produkt hinter den Erwartungen zurück. In den letzten Jahren wurden verstärkt sogenannte "atmungsaktive" Regenschutzbekleidungen im Berufsbekleidungsbereich eingesetzt. Die Erfahrungen sind nicht durchgehend positiv, und es drängt sich die berechtigte Frage auf, warum dies so ist (Markus Weder, EMPA St. Gallen).
(Literaturhinweise hier als PDF-File)
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41 Tagungskalender, Aus- und Weiterbildungskurse

 

Ausgabe 10/11 2000 - Inhaltsverzeichnis

1 Editorial
Andrea Böhringer
4 Das Waschen von elastanhaltigen Textilien
Zur Veredlung elastanhaltiger Textilien ist es erforderlich, das auf der Elastanfaser enthaltene Silikonöl abzulösen. Aus Umweltgründen wird eine Entfernung mit lösemittelfreien Systemen bevorzugt. Die Faktoren, die im Waschprozess von Bedeutung sind und das Waschergebnis beeinflussen sowie die Vorteile speziell formulierter Tensidsysteme werden dargestellt. (Silvia Held-Beller, Bernd Horrer)
(Keine Literaturangaben)
12 Polyurethanschmelzkleber: Technologische Vorteile für Textilien (Vortrag am Unitex Symposium 1999)
Urethanpolymere werden seit vielen Jahren in der Textilindustrie verwendet. Bei der Einführung von Einzelkomponenten-Polyurethanreaktiv-Schmelzklebern (Reaktive Polyurethan Hot Melt Kleber=PURHM) gab es einige Probleme, das sich reaktive Polyurethanschmelzkleber von thermoplastischen und lösemittelhaltigen Klebstoffen unterscheiden. (Frans Goossens)
(Keine Literaturangaben)
19 Offener komponentenbasierter Teleservice / 1. Teil
Mit zunehmender Globalisierung in allen Bereichen der Industrie und der Exportabhängigkeit des Maschinen- und Anlagenbaus erhält eine wirtschaftliche und effiziente Betreuung der weltweit installierten Maschinen und Anlagen einen immer grösseren Stellenwert. Der Einsatz multimedialer Techniken zur Ferndiagnose und -wartung spielt hierbei eine wesentliche Rolle zur Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit. Mit den modernen Netzwerk-Technologien wird darüber hinaus ein plattformunabhängiger Systemzugang ermöglicht. (Gerhard Bäurle)
(Keine Literaturangaben)
25 Bestimmung der Reaktionsgeschwindigkeit von Reaktivfarbstoffen
Es wird eine Methode zur Untersuchung der Färbekinetik von Reaktivfarbstoffen mittels Elektrophorese vorgestellt. Als Substrat wird Elektrophoresepapier eingesetzt. Mit Hilfe der Remissionsmessung wird, nach dem Herauswaschen des hydroloysierten Anteils mittels Lösungsmittel, der fixierte Farbstoffanteil bestimmt. Zusammen mit der Auftragungsmenge beim Start werden die kinetischen Parameter im pH-Bereich 9-12 bestimmt. Im mathematisch-physikalischen Anhang werden vertiefte Auswertungsmöglichkeiten diskutiert. (E. Pletscher, A.H. Amrein, F. Hügli)
(Literaturangaben hier als PDF-File)
29 Funktionalisierung von Fasern mit dünnen Schichten aus Biopolymeren / 3. Teil
Biopolymere oder ihre Derivate auf textilem Material zu verankern, ermöglicht die Gestaltung neuartiger Textilien. Im folgenden Teil 3, Chitosan und seine Derivate, werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, Biopolymere dauerhaft auf ein Fasermaterial aufzubringen, um ihr Wirkungsspektrum permanent ausnutzen zu können. (Dierk Knittel, Eckhard Schollmeyer)
(Literaturangaben hier als PDF-File)
31 Erste textile Briefmarke durch handwerkliches Wissen und High-tech-Produktion
Philatelisten und anderen Interessierten wurde am 21. Juni 2000 auf der Briefmarkenausstellung "naba" in St. Gallen eine Weltneuheit präsentiert: die erste gestickte Briefmarke. Um alle technischen Probleme zur Herstellung eines solchen textilen Wertzeichens zu lösen, waren verschiedenen Fachleute gefragt. Zu ihnen gehörte auch Fritz Geissbühler aus Lützelflüh mit seinem Unternehmen. (Andrea Böhringer)
(Keine Literaturangaben)
36 35 Jahre "Textilveredlung"
Vielleicht erinnern Sie sich: Vor 35 Jahren erschien die erste Ausgabe der "Textilveredlung". Dies ist ein guter Grund, einen Rückblick zu wagen und Erinnerungen Revue passieren zu lassen. An der Generalversammlung der SVTC am 15. Mai 2000 tat dies Arthur Barthold mit seinem Vortrag "35 Jahre Textilveredlung", der hier auszugsweise wiedergegeben wird. (Arthur Barthold)
(Keine Literaturangaben)
40 Magazin inkl. SVTC-Nachrichten (hier als PDF-File einsehbar)
48 Tagungskalender, Aus- und Weiterbildungskurse